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»der Panther«

7. Februar 2009

für Lukas

frei nach dem Gedicht von Rainer Maria Rilke

»“Der Panther“ was a project in my 5th year of studying. Inspired by the 16th Stuttgart Festival of Animated Film in May 2007 we, Lena and myself, decided to make our own animation movie short. Faszinated by papercut films of Lotte Reiniger we stick to this art of film making. To alleviate the working process ‚cause of the short time we had only available, we used both, digital animations and handmade papercuts.

„Der Panther“ was screened so far at the Short Film Festival „Shortmoves“ In Halle/Saale and was applied to some more.«

Konrad Frank

von ennoks auf YouTube

der-panther

➢ betrifft BK

6 Kommentare

  1. Hallo, der Kurzfilm und natürlich das Gedicht berühren stark! Die Perspektiven, von denen der Panther aus gesehen wird, ob von nah oder fern, beeindruckend! Irgendwie erinnert er mich auch an so manchen Menschen, der in Routine und Alltag leblos gefangen ist …. Gruß an khnemo und richte ihm aus, dass ich heute seine Einladung ins Webwohnzimmer angenommen habe und eine Schatzkammer vorgefunden habe! Die kann man natürlich nicht bei einem Besuch erschließen! Irgendwann bin ich dann auch bei Yves Klein-Videos gelandet ! Wusste gar nicht, dass die existieren !
    Jetzt weiß ich, wo ich einen Besuch abstatte, wenn ich Anregungen und Gedankenfutter wünsche, schöne Fotos sehen will oder auch eine GuteNachtgeschichte hören oder ins Reich der Fantasie abtauchen möchte! Cheerio, Petra.


  2. … und ich habe schon so vor mich hin geschmunzelt, bei der Vorstellung, was Du wohl denken wirst, wenn Du nun auch auf die »Webhöhle« bzw. den »Webhügel« von khnemos Maulwurf triffst … Nun bist Du auch hier willkommen.
    Ich, als Rolf Holunder, möchte Dir gern noch verraten, dass Lukas, dem ich diesen Eintrag gewidmet habe, der wunderschöne und kluge Kater meiner Menschenschwester ist. Und genau im Zusammenhang mit Deinen Gedanken zu diesem Gedicht wünsche ich ihm allzeit sein spannendes und freies Leben. Er ist eben mein Freund.
    Khnemo wird sich riesig freuen, wenn ich ihm Dein Kompliment für die Einrichtung seines »Webwohnzimmers« ausrichte. Vielen Dank, Petra, auch in seinem Namen, und liebe Grüße von der moonshinegang


  3. Dear moonshinegang
    This is really a sad post…seeing such an amazing animal in captivity makes us all sad.
    Such beauty and grace,so sad people want to see that locked in a cage.And in the wild they are endangered too.Yes the lalaland’s heart cries….
    xoxo


  4. – dieses Mal antwortet khnemo für mich:
    »ja, Dees, – und meine Tochter sagte ganz spontan, sie hätte schon gar keine Lust mehr, in den Zoo zu gehen, und gleichzeitig schätzt sie den Schauspieler Otto Sander sehr, genau wie ich, habe ich mir doch diese Rezitation hier bestimmt schon fünfundzwanzigmal selbst angehört.
    Ich denke, wir Menschen verknüpfen unsere häufig »selektive« Wahrnehmung unwillkürlich sehr stark mit unserer allgemeinen Lebenssituation und auch mit unseren unmittelbaren Vorhaben oder Projekten, mit denen wir gerade beschäftigt sind. So lebt ein Mensch vielleicht in einem durch und durch kultivierten und dicht besiedelten Land und sehnt sich infolge dessen nach einer freien, weiten und wilden Natur. Ein anderer kennt es sehr genau, jenes Gefühl des Eingesperrtseins, der ständigen Norm »in Routine und Alltag«, wie Petra schreibt, und weiß um das befreiende Gefühl, das ein unbegrenztes, unbehindertes Loslaufenkönnen mit sich bringt. Auch ich selbst habe mich in Klassenzimmern zuweilen dabei ertappt, dass ich wie ein Tiger im Käfig ständig hin und her gelaufen bin, voller Ungeduld und mit einem Gefühl des Eingeengtseins. Nun, ich selbst bin, je älter ich werde, um so mehr, der Meinung, dass wir Menschen uns schon viel zu weit von den natürlichen Gegebenheiten entfernt haben bzw. uns hoffnungslos über sie erhoben haben. Ja, wir haben uns verhoben. Die natürlichen Prozesse spiegeln uns das fast jeden Tag in den Fernsehnachrichten wider und die aktuellen politischen Entscheidungen orientieren sich relativ unsicher nur noch an der Ökonomie. Die angedachten Klimaschutzziele werden schon wieder aufgeweicht …
    Im Zusammenhang mit meinem Blogeintrag über die Ausstellung »Blickmaschinen« in Siegen und meinen Recherchen über Lotte Reiniger gibt es nun für mich natürlich noch eine rein ästhetische Wahrnehmung und eine entsprechende Bewunderung der bildnerischen und filmischen Mittel, die Lena Oltmann und Konrad Frank in ihrem so bewegenden Animationsfilm angewendet haben – sehr schön und sehr anrührend!

    Dass Rolf Holunder ihn in seinem Blog zeigt, das gehört nun wirklich auch zu seiner Charakterbildung, oder ?

    Vielen Dank für Dein Feedback, Dees, und liebe Grüße, nun auch wieder von Rolf Holunder … «


  5. Ja, wir Menschen können bei all unserer möglichen Größe doch auch ganz schöne Dummköpfe sein!
    Bei aller Zustimmung zu Deinen Gedanken würde ich allerdings nicht von „hoffnungslos“ sprechen, einmal weil Hoffnungslosigkeit die Situation hoffnungloser macht und weil es immer wieder Wellenbewegungen und auch wundersame Wendungen gibt (z.B. Fall der Mauer, ja, und auch Obama ! ) . Vielleicht ist die derzeitige Wirtschaftskrise ja doch auch eine Chance?
    Aber Verharmlosung ist natürlich auch nicht am Platz….
    Liebe Grüße,
    Petra


  6. … und gleich einen Gruß an Dich zurück, Petra. Mit Deinem Satz, dass Hoffnungslosigkeit die Situation hoffnungsloser macht, hast Du sicher Recht, zumal es ja auch offensichtlich möglich ist, dass ein lyrisches Gedicht und eine sehr anmutende filmische Gestaltung immer noch Menschen rührt und ins Gespräch bringt. Vielen Dank für Deinen Kommentar – KH



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